Frische Luft, frische Ideen: Der Einfluss von Raumluftqualität im Büro

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Sie kostet Arbeitgeber jährlich Milliarden und doch haben bisher nur wenige Unternehmen diesen entscheidenden Faktor im Fokus: Die Luftqualität in Büroräumen. Und das, obwohl sie nicht nur die Leistungsfähigkeit, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter, sondern damit auch ganz direkt den Unternehmenserfolg beeinflusst.

Harvard-Studie zeigt: Raumluftqualität hat direkten Einfluss auf Produktivität und Gewinn von Unternehmen
Eine Studie der Harvard-Universität zeigt, dass Unternehmen, die ihre Raumluft im Blick haben, nicht nur bis zu zehn Prozent produktiver arbeiten, sondern auch bis zu 37 Prozent mehr Nettoeinnahmen erzielen. Die Gründe hierfür liegen zum einen in der höheren Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, zum anderen aber auch darin, dass die Anzahl der Krankheitstage durch bessere Raumluftqualität signifikant sinkt. So gut kennen Sie uns von TERGON wahrscheinlich schon, dass wir diese Bezifferung sehr interessant finden, aber im nächsten Moment denken: „Der monetäre Outcome ist nur die eine Seite, auf der anderen steht das Wohlbefinden der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich im Büro gut fühlen sollen“.

Denn zu den direkten Auswirkungen schlechter Raumluftqualität gehören:

  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Reizungen der Schleimhäute von Augen, Nase und Rachen
  • höhere Übertragungsrate von krankmachenden Keimen

Die Zusammenfassung ist einfach: Wer sich nicht konzentrieren kann, arbeitet weniger produktiv, langsamer und weniger genau. Wer durch ein gutes Arbeitsklima den ganzen Arbeitstag über fit bleibt, jedoch schon.

Wir denken, dass die Arbeit im Büro Spaß machen und sich gut anfühlen soll. Nicht zuletzt basiert schließlich der Erfolg jedes Unternehmens auf gesunden und glücklichen Mitarbeitern.
 

Was jedoch belastet die Raumluft? 

  • ein zu hoher CO2-Gehalt (der durch die Ausatmung entsteht)
  • schlechte Werte der Luftfeuchtigkeit: zu hoch / zu trocken
  • Feinstaub, auch durch Drucker freigestetzt
  • Chemikalien, die durch Putzmittel ins Büro kommen
  • Allergene wie Tierhaare, Hausstaubmilben, Pollen
  • Tabakrauch, Abgase, Pestizide
  • Formaldehyd und flüchtige organische Verbindungen (VOCs) aus Möbeln und Baumaterialien wie Farben, Lacken, Bodenbelägen und Klebstoffen

So steigern Sie die Raumluftqualität 
Um möglichst das Beste für die Raumluft zu tun, können Sie ein Zusammenspiel aus technischen Gadgets und altbewährten Methoden anwenden: So helfen Messgeräte wie Luftqualitätsmonitore, die Werte von CO2, Feuchtigkeit, Feinstaub und Allergenen im Auge zu behalten. Luftreiniger helfen, Feinstaub und Allergene herauszufiltern. Regelmäßiges Stoßlüften und Pflanzen im Büro unterstützen einen gesunden Luftaustausch. 
Und auch mal bewusst aus dem Büro herauszutreten, etwa, indem man auf einen schönen Spaziergang in der Mittagspause geht oder zwischendurch mit dem Kaffee in der Hand einmal tief an der frischen Luft durchatmet, kann hier einen sehr positiven Effekt haben.
 

Frische Luft, frische Ideen 
Christoph Hohl, hat mit „Wellness im Büro. 50 + 1 Tipps, die aus Ihrem Büro ein kleines Paradies machen“ einen umfassenden Ratgeber geschrieben, der Ihnen auch zum Thema Raumluftqualität eingängige Hinweise gibt. 
Im unten beigefügten Kapitel „Frische Luft, frische Ideen“ erfahren Sie noch mehr darüber, welche weiteren Faktoren eine Rolle für eine gute Raumluftqualität spielen und was Sie tun können, um in jeder Hinsicht ein schönes Arbeitsklima zu befördern. 


Ergonomie-Tipp: Frische Luft, frische Ideen

Die Luftqualität des Raumes, in dem Sie arbeiten, spielt eine wichtige Rolle. Dies sollte nicht unterschätzt werden!
Büros sind geschlossene Räume. Ihre Kollegen und Sie verbrauchen den in der Luft verfügbaren Sauerstoff. Beim Ausatmen gelangt Kohlendioxid (CO2) in den Raum. 
Nimmt das Kohlendioxid (CO2) in der Luft überhand, so bekommen Sie Kopfweh, fühlen sich zerschlagen und erschöpft oder haben es schwer, sich zu konzentrieren. Ihr Risiko, krank zu werden, steigt ebenfalls.

Befinden sich Drucker, Kopierer oder andere Bürogeräte im Raum, wird es noch schlimmer. Diese erwärmen einerseits die Luft. Durch den Gebrauch von Toner können zudem Schadstoffe frei werden, die nicht nur Beschwerden verursachen, sondern der Gesundheit Schaden zufügen.
Daher ist es so wesentlich, den Luftaustausch in Büroräumen gut zu regulieren. In einem geschlossenen Raum, in dem sich Menschen befinden, sollte die Luft alle zwei Stunden vollständig erneuert werden. Wenn Ihr Büro kein zentrales Belüftungssystem besitzt, öffnen Sie am besten im Abstand von ungefähr zwei Stunden alle verfügbaren Fenster. Und zwar lange genug, nämlich abhängig von der Außentemperatur zwischen drei und zehn Minuten. 

Achten Sie auf den CO2-Wert in Ihrem Büro. Dieser ist ein zuverlässiger Maßstab für die Luftqualität. Stellen Sie ein Kohlendioxid-Messgerät im Büro auf (auch unter der Bezeichnung CO2-Messgerät bekannt), das Sie im Fachhandel erwerben können.

März 2026

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